Windows PowerShell oder PowerShell. Für diese Beispiele sind keine Administratorrechte erforderlich.
Du verstehst Eingabe, Ausgabe und Parameter anhand kleiner Lese-Befehle.
Was du hier öffnest und eintippst
Normalerweise bedienst du Windows mit Mausklicks. In PowerShell kannst du stattdessen kurze Textanweisungen eintippen. So eine Anweisung heißt Befehl. Wir benutzen nur drei Befehle, die etwas anzeigen. Sie löschen und verändern keine Dateien.
- Drücke die Windows-Taste auf deiner Tastatur.
- Tippe PowerShell.
- Öffne den passenden Programmeintrag ganz normal. Wähle für diese Übung nicht „Als Administrator ausführen“. Das wäre ein Start mit weitergehenden Rechten, die wir hier nicht brauchen.
- Klicke in das geöffnete Textfenster. Tippe einen der unten erklärten Befehle und drücke Enter. Enter ist die Taste mit dem abgewinkelten Pfeil.
Ein Ordner ist eine digitale Mappe. Der „aktuelle Ordner“ ist die Mappe, auf die sich PowerShell gerade bezieht. Eine Datei ist ein einzelner Inhalt mit Namen, zum Beispiel ein Foto oder Brief.
Mit einer normalen Sitzung anfangen
Suche im Startmenü nach PowerShell und öffne eine normale Sitzung. Wähle für diese Übung nicht „Als Administrator ausführen“. Befehle können je nach Inhalt viel verändern; wir beginnen bewusst mit dem Anzeigen von Informationen.
Tippe jeden Befehl einzeln ein und drücke die Eingabetaste. Die drei gezeigten Befehle löschen und bearbeiten keine Dateien.
Datum und aktuellen Ordner anzeigen
Get-Date
Get-LocationGet-Date zeigt Datum und Uhrzeit an. Die Darstellung hängt unter anderem von Sprache und Einstellungen ab. Get-Location zeigt den Ordner, in dem deine Sitzung gerade arbeitet.
Dieser aktuelle Ordner ist wichtig: Viele Befehle beziehen sich darauf, wenn du keinen anderen Pfad angibst.
Dateien auflisten
Get-ChildItem
Get-ChildItem -FileGet-ChildItem listet im Dateisystem die Einträge des aktuellen Ordners auf. Mit dem Parameter -File beschränkst du diese Anzeige auf Dateien. Ein Parameter verändert also, wie ein Befehl arbeitet.
Eine leere Ausgabe ist nicht zwingend ein Fehler: Vielleicht gibt es in diesem Ordner keine passenden Dateien. Bei „Zugriff verweigert“ fehlt die Berechtigung für den betrachteten Pfad; für diese Übung musst du keine Berechtigungen ändern.
Ausprobieren mit einer klaren Grenze
Vergleiche die Ausgabe mit demselben Ordner im Dateimanager. Du wirst möglicherweise Unterschiede sehen, etwa durch ausgeblendete Dateien oder die Sortierung.
Lies den gesamten Befehl und prüfe seine Parameter. Führe keine unbekannten Skripte oder heruntergeladenen Befehlsfolgen aus. Für diese Einführung brauchst du weder eine Änderung der Ausführungsrichtlinie noch zusätzliche Rechte.
Der nächste sinnvolle Lernschritt ist, die Ausgabe gezielt auszuwählen oder zu filtern. Automatisches Löschen oder Verändern von Dateien gehört erst in ein eigenes, gesichertes Übungsprojekt.
Ein Schritt weiter. Die passenden nächsten Anleitungen findest du unten.
Quellen & Stand
Quellenrecherche und Bearbeitungsstand: 30.10.2026. Eigene Beispiele dienen dem Lernen. Menüs können sich je nach Softwareversion unterscheiden. Diese Anleitungen wurden anhand der genannten Dokumentation erstellt; ein Praxistest aller Programme auf deinem Gerät ist damit nicht verbunden.